Hauptproblem: Sichtbarkeit fehlt

Der BVB wirft seit Monaten den Ball für Inklusion über die eigene Tribüne, doch die Realität? Ein dünner Nebel aus guten Absichten, der kaum etwas greifbares liefert. Fans sehen nur das Marken‑Banner, nicht die echten Menschen, die dort agieren. Kurz gesagt: Die Inklusions‑Botschafter‑Initiative sitzt im Abseits.

Warum das ein Problem für Dortmund ist

Stell dir vor, du bist ein talentierter Jugendspieler mit Behinderung und siehst keinen Weg ins Profiteam, weil das Umfeld sich nicht öffnet. Genau das schlägt ein bei den BVB‑Fans, bei Sponsoren, bei Stadtpolitikern. Der Club verliert nicht nur moralisches Kapital, er verliert auch potenzielle Umsatzquellen. Und das ist keine nette Theorie, das ist kalter Fakt.

Die aktuelle Saison: Fakten, die keiner beachtet

In den letzten zwölf Spielen war nur ein einziger Auftritt eines Botschafters zu sehen – und das war eine lächerlich kurze Einblendung zwischen zwei Halbzeitwerbungen. Die Medienberichte? Kaum mehr als leere Floskeln. Das bedeutet: Die BVB‑Management‑Entscheider haben das Thema nicht auf die Tagesordnung gesetzt.

Fehlende Integration im Trainingsalltag

Trainer und Physiotherapeuten reden von „Integration“, aber in der Praxis bleibt das ein Wort, das im Pressespiegel schimmert. Spieler mit besonderen Bedürfnissen erhalten keine angepassten Trainingspläne, keine speziellen Coachings. Der Unterschied zwischen Anspruch und Umsetzung ist hier größer als alle Tore in der Ligue 1 zusammen.

Fan‑Kultur – Potenzial im Blindflug

Die Dortmunder Fan‑Community ist berühmt für ihre Leidenschaft, doch sie hält meist die Augen zu, wenn es um Barrierefreiheit geht. Stufen, fehlende Gebärdensprache, keine Sitzplätze für Rollstuhlfahrer – das ist nicht nur Ignoranz, das ist ein Markenfehler, den der BVB nicht mehr ignorieren kann.

Was der BVB jetzt tun muss

Hier kommt der Knackpunkt: Wenn du glaubst, ein Foto auf Instagram löst das Problem, liegst du falsch. Der Club muss ein strukturiertes Inklusions‑Programm aufbauen, das von der Vorstandsebene bis zum einzelnen Fanschalter reicht. Verantwortliche müssen benannt, Budgets festgelegt und messbare Ziele definiert werden.

Konkrete Schritte

Erstens: Einen Inklusions‑Chief Officer einstellen, der Bericht erstattet, bevor das nächste Spiel startet. Zweitens: Partnerschaften mit lokalen Behindertenorganisationen schließen – nicht für gute PR, sondern für echter Austausch. Drittens: Sichtbare Infrastruktur schaffen – Rampen, Gebärdensprache, barrierefreie Ticketshops. Und viertens: Trainingszeiten anpassen, um spezielle Sessions für inkludierte Spieler zu bieten.

Keine halben Sachen mehr. Der Verein muss das Wort „Inklusion“ aus dem Marketing‑Glossar holen und im echten Spielbetrieb verankern. Wer jetzt noch zögert, verliert das Vertrauen der Stadt, der Fans und potenzieller Sponsoren.

Und hier ist die Handlungsaufforderung: Besuche noch heute dortmundwettquoten.com, setz dich mit dem Vorstand in Verbindung und fordere ein detailliertes Inklusions‑Roadmap-Statement.